Gäste und Referent*innen

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Prickelt’s noch im Bauchnabel oder rattert’s schon im Kopf?

Quartiermeister, die soziale Biermarke aus Kreuzberg kündigt den Launch der weiblichen Edition seines Pils an. Das Sozialunternehmen fördert aus den Erlösen seines Bierverkaufs seit sechs Jahren Projekte in allen Berliner Nachbarschaften. Die Quartiermeisterin soll Ende Juni auf den Markt kommen. „Als erstes Bier mit femininem Namen, soll das weibliche Pendant des Pils ein Zeichen gegen Sexismus in der Bierwerbung setzen.“, erklärt Lisa Wiedemuth. Die Kampagne schwirrt der Kampagnenleiterin die sich um Kommunikation & Förderung kümmert schon lange im Kopf. „Oft wurden wir gefragt: Und? Wird die Quartiermeisterin ein Radler? Nein, denn es nervt, dass Bier für Frauen immer mit süßen Mixgetränken gleichgesetzt wird! Die Werbung unterstützt diesen Trugschluss noch! Während Männer auf Schiffen durch das Meer segeln, prickelt es bei Frauen im Bauchnabel. Das ist schrecklich.“
Derzeit entwickelt Quartiermeister das Design der Flasche und ist auf der Suche nach engagierten Menschen aus der feministischen und queeren Szene in Berlin, die die Kampagne beratend begleiten. „Wer korrekt sein möchte, kann auch ganz schnell ins Fettnäpfchen treten, deswegen wollen wir unsere Ideen für die Quartiermeisterin gemeinsam entwickeln und immer wieder über das Gremium diskutieren und absegnen lassen!“, so Wiedemuth. Trotz gleichem Inhalt wird die Quartiermeisterin jedoch mehr als Etikette: Sie soll nicht nur über Sexismus in der Bierwerbung aufklären, sondern auch einen Schwerpunkt in der diesjährigen Förderung des Sozialunternehmens setzen: „Aus den Resterlösen in diesem Jahr wollen wir ein feministisches Projekt in Berlin mit einer höheren Summe fördern und begleiten!“. Bewerben können sich alle Initiativen per Mail. Weitere Informationen unter: http://www.quartiermeister.org

Dr. Ursula Sautter

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Dr. Ursula Sautter, Bonn, ist freie Journalistin und Übersetzerin. Nach dem Studium der Anglistik, arbeitete sie zunächst 14 Jahre lang als Deutschland-Korrespondentin für die amerikanische Wochenzeitschrift TIME Magazine.

2012 wechselte sie „die Seiten“, und ist seitdem als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Projektkoordination beim Hildegardis-Verein e.V. in Bonn tätig. Als älteste gemeinnützige Organisation für die Förderung von Frauenstudien in Deutschland, vergibt der 1907 gegründete Verein zinslose Darlehen an Frauen, die ein Studium aufnehmen oder zu Ende bringen möchten, aber etwa aufgrund ihres Alters keine staatliche Förderung mehr erhalten. Daneben führt der Hildegardis-Verein seit fast 10 Jahren auch Mentoring-Projekte für Frauen durch. Zuletzt startete er 2015 in Zusammenarbeit mit den deutschen Bistümern ein dreijähriges bundesweites Mentoring-Programm zur Steigerung des Anteils von Frauen an Leitungspositionen in der katholischen Kirche.

Seit Februar 2016 ist Ursula Sautter stellvertretende Vorsitzende von UN Women Nationales Kommittee Deutschland e.V.. Um auch etwas für Männer zu tun, ist sie außerdem ehrenamtliche Vormundin für einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aus Syrien.

Beate Bröcker

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Copyright: Beate Bröcker

Beate Bröcker ist Amtschefin und Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. Bei der Podiumsdiskussion zu der Frage „Warum ist Frau-Sein politisch?“ wird sie uns von ihren Erfahrungen aus der Politik erzählen und wie es begann mit ihrem aktivem Engagement (für Frauen). Hier erfahrt ihr mehr über sie.

Cornelia Lüddemann

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Sie ist seit 2011 Abgeordnete des Landtages Sachsen-Anhalt und seit 2016 Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt. Sie wird beim politischen Podium zur Frage „Warum ist Frau-Sein politisch“  Rede und Antwort stehen. Ihren beeindruckenden Lebenslauf seht ihr hier.

Natalie Rosenke

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Copyright: Rolf Schulten

Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung : „Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: Antidiskriminierung, Empowerment, der Wandel des Körper-Diskurses und politische Aktionskunst“, was sie uns in ihrer Performance „Mich macht hier niemand zum Häschen! – Warum dicke Menschen keine Häschen sind!“ aufzeigt. Hier erfahrt ihr mehr über Natalie.

Sonja Dif

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Copyright: Sonja Dif

Sonja ist Gewerkschaftssekretärin der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie im Bezirk Halle-Magdeburg und Mitinhaberin des Improvisationstheaters Theater ohne Probe. Im Bezirk Halle-Magdeburg der IG BCE ist sie u.a. verantwortlich für die Gestaltung der politischen Frauenarbeit.

Mehr über ihre Arbeit und ihr privates Engagement erfahrt ihr in ihrem Steckbrief.

Inge Stamm

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Copyright: Inge Stamm

Inge Stamm ist die Gründerin der Naturkosmetikfirma   i+m naturkosmetik Berlin. Hier gehts zur Website.

Die Firma betreibt ein Frauenhaus in Afrika.

Inge Stamm schaut auf ein 53-jähriges bewegtes Arbeitsleben zurück, das bereits mit 13 Jahren begann.

Ich entwickle Naturkosmetikrezepturen, renoviere mein Haus, um 2 Ferienzimmer anbieten zu können und plane, Frauen beim Aufbau einer Selbständigkeit, aus dem Erfahrungsschatz meiner 35 jährigen Tätigkeit als Unternehmerin, zu beraten. Und vor allem über die vielen Fehler und Blindheiten, die in einem solchen Schritt liegen, aufzuklären. Um zu stärken und zu zeigen, wie schnell 50 Berufsjahre vergehen und wie wichtig es ist, die finanzielle Alterssicherung von Anbeginn der Berufstätigkeit zu planen.“

Und hier bekommt ihr einen ganz privaten Einblick: Inge Stamms Steckbrief!

Daniela Flamann

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Daniela Flamann wird eine der Ansprechpartnerinnen bei den Themen-Tischen sein. Als Dozentin für Meisterschüler steht sie im direkten Kontakt zu Menschen und deren Vorstellungen für ihre zukünftige berufliche Umgebung.

„[…] neben der puren Wissensvermittlung sehe ich meine Aufgabe im Kampf gegen einige alte Denkmuster. Eines der Themen, über die ich besonders häufig mit den angehenden Meistern diskutiere, ist die 30-Stunden-Woche. […] Ich möchte Teil des Prozesses sein, in dem wir Frauen uns zwischen Erfolg und Kampf (teils auch mit dem eigenen Geschlecht) immer wieder neu definieren.“ Hier gehts zum inspirierenden Steckbrief von ihr.

 

Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH)

Das KgKJH wird für euch am Samstag einen der Thementische mit Leben befüllen.
Die Experten*innen vor Ort sind Irena Schunke und Michael Ney.
Hier gibt es mehr Infos über das Kompetenzzentrum!

Katharina Dieck

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Katharina reist aus Frankfurt a.M., unterstützt das Orga-Team vor Ort und steht den Ausstellerin als Ansprechpartnerin zur Verfügung und bringt selbst interessantes Material mit ;-). Mehr über sie hier.

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